Fünf Erkenntnisse über eCommerce-Frameworks aus neuer Händlerstudie
Die aktuelle Studie von ibi research und Speed4Trade beleuchtet eCommerce-Frameworks. Daraus gehen fünf Erkenntnisse hervor, wie sie die Zukunft des Online-Handels beeinflussen.
Schnelle und agile Entwicklungszyklen bestimmen nun die Zukunft des eCommerce: Erreicht werden diese mit modularen eCommerce-Frameworks. Aus den Ergebnissen der Händlerstudie lassen sich fünf Erkenntnisse ableiten, auf die Händler beim Einsatz von eCommerce-Frameworks besonderen Wert legen (sollten).
1. Wachstum und Flexibilität
Händler sollten nicht an starre Komplettlösungen gebunden sein, sondern flexibel Module an ihr bestehendes System individuell andocken können. So entsteht ein eCommerce-Ökosystem, das genau den Anforderungen des Händlers entspricht.
2. Individualisierung
Es gilt, das Kundenverhalten genau zu beobachten und dem entgegenzukommen. Dies gelingt durch Datenvernetzung und exklusive Services wie z.B. erweiterte Such- und Filtermöglichkeiten oder eine intelligente Fahrzeug-Teile-Zuordnung.
3. Kundenzufriedenheit
Um dem Kunden eine flüssige Customer-Journey zu bieten, darf im Frontend nicht erkennbar sein, dass es sich im Hintergrund um viele einzelne Funktionsmodule handelt. Dafür muss die eingesetzte Plattform hochgradig flexibel hinsichtlich der Integration verschiedener Systeme sein.
4. Professionelle Schnittstellen
Damit letztendlich ein ganzheitliches eCommerce-Ökosystem entsteht, braucht es Schnittstellen in alle Richtungen. Gefragt ist der Middleware-Ansatz – auf der einen Seite das bestehende ERP-System angebunden und auf der anderen Online-Marktplätze und weitere Verkaufsplattformen.
5. Händlerwünsche
Geschwindigkeit ist der Erfolgsfaktor im Online-Handel. Um Entscheidungswege und Entwicklungszyklen so kurz wie möglich zu halten, ist deshalb der direkte Kontakt zum Softwareanbieter ausschlaggebend.
Laut Studie planen 38 Prozent der Befagten, zukünftig ein eCommerce-Framework einzusetzen – Tendenz steigend. Dabei sollten Händler auf die fünf genannten Faktoren besonders achten.
Ausführliche Ergebnisse der Studie und mehr Details über eCommerce-Frameworks finden Sie im Fachartikel „Fünf Thesen zur Bedeutung von eCommerce-Frameworks“, von unserem eCommerce-Experten Wolfgang Vogl, der auf ChannelPartner.de erschienen ist.




4 Gedanken zu „eCommerce-Frameworks und wie sie die Zukunft beeinflussen“
According to the study, what advantages do eCommerce frameworks offer in terms of growth and flexibility in online retail?
Vielen Dank für diese sehr präzise Frage. Sie greift den zentralen Mehrwert von eCommerce-Frameworks sauber auf.
Die im Artikel zitierte Studie zeigt, dass eCommerce-Frameworks vor allem dort punkten, wo Wachstum und Anpassungsfähigkeit gleichzeitig gefordert sind. Sie schaffen eine modulare Architektur, die es Händlern erlaubt, neue Funktionen, Kanäle oder Geschäftsmodelle schrittweise zu ergänzen, ohne bestehende Systeme jedes Mal neu bauen zu müssen. Wachstum wird dadurch planbarer und technisch beherrschbar.
Gleichzeitig erhöhen Frameworks die strategische Flexibilität. Unternehmen können schneller auf Marktveränderungen reagieren, einzelne Komponenten austauschen oder erweitern und Innovationen testen, ohne sich langfristig festzulegen. Entscheidend ist dabei nicht maximale Funktionsfülle, sondern eine stabile, erweiterbare Basis, die mit dem Geschäft mitwächst.
Kurz gesagt: eCommerce-Frameworks verschaffen Onlinehändlern strukturellen Spielraum – für Wachstum mit Kontrolle statt Wachstum mit Reibungsverlusten.
What are the key advantages of eCommerce frameworks for online retailers’ growth and flexibility, according to the study discussed in the article?
Vielen Dank für diese sehr fundierte Frage. Sie greift genau die zentrale Aussage der im Artikel diskutierten Studie auf.
Die Studie zeigt, dass eCommerce-Frameworks Onlinehändlern vor allem zwei strategische Vorteile verschaffen: kontrolliertes Wachstum und hohe Anpassungsfähigkeit. Durch ihren modularen Aufbau lassen sich neue Funktionen, Vertriebskanäle oder Märkte schrittweise ergänzen, ohne die bestehende Systemlandschaft jedes Mal grundlegend verändern zu müssen. Wachstum wird damit skalierbar und kalkulierbar.
Gleichzeitig erhöhen Frameworks die Flexibilität im operativen Alltag. Einzelne Komponenten können unabhängig weiterentwickelt, ausgetauscht oder erweitert werden. Händler bleiben handlungsfähig, auch wenn sich Kundenanforderungen, Marktbedingungen oder Geschäftsmodelle ändern.
Der entscheidende Punkt: eCommerce-Frameworks entlasten Unternehmen von technologischen Abhängigkeiten und schaffen strukturellen Spielraum. Sie ermöglichen Wachstum mit strategischer Kontrolle statt Wachstum um jeden Preis.