eBay – Vom Auktionshaus zur Handelsplattform

eBay - Vom Auktionshaus zur HandelsplattformDas Auktionsmodell ist bei eBay schon längst nur noch ein Teil des Konzeptes. Ab April 2011 erlaubt die US-Plattform Privatkunden in den USA, bis zu 50 Artikel pro Monat kostenlos einzustellen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Ware per Auktion oder Festpreis angeboten wird.

Das neue Gebührenmodell soll am 19. April 2011 in Kraft treten und ist eine Reaktion auf die erfolgreichen Aktionen des vergangenen Jahres. Damals hatte eBay wiederholt in einem engen Zeitraum Händlern und Privatanbietern die Möglichkeit gegeben, kostenlos Artikel einzustellen.

Entgegenkommen will eBay außerdem professionellen Anbietern. So sollen Anbieter, die ihre Artikel gratis oder gegen geringe Gebühren versenden, grundsätzlich bevorzugt werden. So wird die fällige Provision nicht mehr nur über den Artikelpreis ermittelt, sondern richtet sich nach dem Artikelpreis inklusive Versandkosten. Zudem wird der Powerseller-Rabatt in Höhe von fünf Prozent abgeschafft. Der Rabatt für Top-Seller in Höhe von 20 Prozent bleibt jedoch erhalten.

Im Gegenzug will eBay allerdings in vielen Sortimentsbereichen die Gebühren senken. Zum Beispiel werde auf Bekleidung im Wert von bis zu 50 US-Dollar nur noch eine Provision von zehn statt bisher zwölf Prozent fällig.

Mit Blick auf den großen Rivalen Amazon, der inzwischen fast vier Mal so viel Umsatz wie eBay pro Jahr erwirtschaftet, feilt die Plattform am perfekten Einkaufserlebnis. So wird ein Warenkorb eingeführt, in dem Waren verschiedener Anbieter aufgelistet werden. Dabei werde auch nicht zwischen Auktionen und Festpreisartikeln unterschieden. Ziel ist es, den Bezahlprozess für die Kunden so einfach wie möglich zu halten.

Kürzlich hatte eBay erstmals seine Service-Richtlinien angewendet und im Zuge dessen viele Händler ausgeschlossen, die gegen einige der Bestimmungen verstoßen haben. Dabei hatte die Plattform vor allem die detaillierten Kundenbewertungen unter die Lupe genommen und jene Anbieter gesperrt, die wiederholt gegen die Richtlinien verstoßen haben und dafür von Kunden schlecht bewertet wurden.

Quelle: internetworld.de/…

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