Schnell, ein Shop muss her: Methode für ungeborene Online-Shops

Schnell, ein Shop muss her: Methode für ungeborene Online-ShopsKarl Kratz hat auf seinem Blog karl kratz onlinemarketing einen sehr interessanten Beitrag verfasst. Dieser befasst sich mit typischen Verhaltensweisen und Fehlern bei der Planung eines Online-Shops und zeigt eine sehr einfache Methode auf, wie man durch ausführliche Tests im Vorfeld den Erfolg eines Online-Shops planbar machen kann und Frustration sowie Misserfolg im Vorfeld vermeiden kann. Da wir auch häufig mit ähnlichen Fällen von Anfragen zur Shop-Konzeption konfrontiert werden, möchten wir den Beitrag hier in unserem Speed4Trade Blog in Teilen aufgreifen. Wenn auch Sie gerade vor der Planung / Konzeption eines Shops stehen, empfehlen wir Ihnen, den nachfolgenden Beitrag aufmerksam zu lesen.

Typisches Muster bei der Shop-Planung
Bei der Gründung von Online-Shops wird leider allzu oft ein Schritt vor dem anderen gemacht. Schnell muss ein Online-Shop her, der alle Produkte erfasst und sofort alle Funktionen bis hin zur Anbindung an das ERP-System beinhaltet. Zügig werden die verschiedenen Shopsystem-Anbieter ausfindig gemacht, welche Lösung die beste Technologie und den größten Funktionsumfang bietet und sogleich Angebote für die Umsetzung eingeholt. Kurzum, alle Zeit und Energien werden in das System gesteckt, die Frage nach einem Online-Marketing-Konzept wird in den meisten Fällen verneint.

Weshalb viele Online-Shops scheitern
Die Hauptgründe liegen häufig darin, dass im Vorfeld keine ehrliche Marktforschung betrieben wird. Um herauszufinden, welche Angebote überhaupt in den Online-Shop gehören, werden u.a. Aussagen und ehrliche Auswertungen benötigt, über die “Webshopfähigkeit” eines Artikels, ob Kunden sich überhaupt für den Artikel interessieren und wie Mitbewerber diesen Artikel oder Ersatzprodukte anbieten. Hierzu ist es erforderlich, auf bestehende und potentielle Kunden zuzugehen und diese zu befragen.  Eine häufige Gefahr besteht außerdem auch darin, dass man in der eigenen Webshop-Euphorie und aus eigener Überzeugung heraus seine Produkte, seine Prozesse und seinen Markt „etwas verzerrt einstuft“. Hier kann ein Mittel sein, auch einmal die Kunden zu befragen, welche gerade erst „abgewandert“ sind. Das Feedback von dieser Gruppe wird wohl das ergiebigste sein.

Einfache Methode für ungeborene Online-Shops
Nachfolgend geht es darum, ein Verfahren vorzustellen, das funktioniert und jeden Tag tausendfach eingesetzt wird. Die Methode ist kostengünstig, kann zeitnah umgesetzt werden und liefert innerhalb weniger Tage eine Aussage, ob eine Online-Vermarktung von Produkten im großen Stil funktionieren kann oder nicht.

  • Identifizieren Sie in Ihrem Portfolio das beste Angebot, das Sie haben
    Nehmen Sie das Produkt mit dem höchsten Deckungsbeitrag, der besten emotionalen Kommunikation und dem größten Bedarf innerhalb eines solventen
    Kundensegments.
  • Analysieren Sie die Positionierung des Angebots bei Ihren Mitbewerbern
    und sorgen Sie dafür, dass Sie keine “Me-Too”-Strategie fahren werden.
  • Erstellen Sie eine einzige, einfache Verkaufsseite für dieses Angebot
    und bewerben Sie es in dem Umfang, wie Sie es für den Webshop ohnehin gemacht hätten.
    Durch PR, SEO, SEA, Affiliates, Social Media, Videos, Offline-Werbung, Gutscheinaktionen etc.
  • Zielen Sie auf der Verkaufsseite auf die emotionale Kommunikation ab
    und preisen Sie das Angebot authentisch und empathisch an, als würden Sie gerade Ihrer eigenes Statussymbol (z.B. Handy) vermarkten.

Integrieren Sie einen einfachen Kaufprozess und eine robuste Logistik. Führen Sie einfache A/B Split-Tests durch. Reproduzieren Sie diese Schritte für drei, vier, fünf weitere Produkte. Messen Sie relevante Metriken wie Zugriffszahlen und Kaufraten. Interpretieren Sie die Resultate und entscheiden Sie nach einigen Tagen, welche Bedeutung Sie der sorgfältigen Konzeption Ihres Online-Shops fortan beimessen möchten.

Was für drei sorgfältig ausgewählte Produkte nicht funktioniert, klappt für das komplette Produktspektrum / Sortiment noch weniger.

Fazit
Es gibt eigentlich fast keinen Grund, vor der Konzeption eines Online-Shops kein ausführliches Testing zu betreiben.

Quelle: karlkratz.de/…

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